Digitale Kfz-Zulassungen: Der Durchbruch ist nah

Die digitale Kfz-Zulassung in Deutschland kommt nur langsam voran. Obwohl die technischen Voraussetzungen geschaffen wurden, bleibt der Anteil der Online-Zulassungen gering. Noch. Einige Branchenexperten sehen bereits die Zielgerade.
Bürokratieabbau ist das Schlagwort, wenn es um Wettbewerb geht. Oder wie es so schön auf der Website des Bundesjustizministeriums formuliert wird: "Weniger Zettel, mehr Wirtschaft." Über alle Branchen und Parteigrenzen hinweg ist man sich einig: Es muss beim Behördengang schneller und einfacher werden in Deutschland. Das gilt auch im Verkehr und da besonders bei rund 26 Millionen Fahrzeugzulassungen in Deutschland. Das Problem: Noch immer ist bei den digitalen An- und Abmeldungen viel Luft nach oben. Gerade einmal 1,9 Millionen Online-Zulassungen gab es 2024, oder anders: überschaubare 7,2 Prozent.
Voraussetzungen geschaffen
Für die digitalen Kfz-Zulassungen hat der Bund 2023 die Voraussetzungen geschaffen. Über das i-Kfz-Portal sollte es Bürgern und Gewerbetreibenden möglich sein, in wenigen Schritten Fahrzeuge an-, ab- oder umzumelden. Sollte, denn die Einführung von i-Kfz Stufe 4 läuft noch immer stotternd.
Ein großes Problem ist oft die technische Anbindung der Zulassungsbehörden und Kommunen. Eine Marktlücke, die Zulassungsdienste für sich erkannt haben und mit eigener Software und eigenen Diensten die digitale Transformation vorantreiben wollen. Sie kennen daher die klaffenden Lücken und Tücken des aktuellen Systems. Wir stellen drei Zulassungsdienste vor und haben gefragt, woran es denn noch hapert und wann der Durchbruch gelingen könnte...
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