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Neues Werk: BMW will Kapazitäten in China ausbauen

22.04.2010 11:13 Uhr
Neues Werk: BMW will Kapazitäten in China ausbauen
Für weiteres Wachstum in China rüstet sich BMW mit einem neuen Werk in der Region Shenyang.
© Foto: BMW

Der Autobauer strebt für das laufende Jahr einen Absatz von deutlich mehr als 100.000 Fahrzeugen an. Für weiteres Wachstum in der Volksrepublik rüsten sich die Münchner mit einem neuen Werk.

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BMW rechnet weiter mit hohen Wachstumsraten in China und will seine Kapazitäten dort deutlich ausbauen. Für das laufende Jahr strebt der Hersteller einen Absatz von deutlich mehr als 100.000 Fahrzeugen an. "Die Marke von 100.000 Autos werden wir mit Leichtigkeit übertreffen", sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson am Donnerstag in Peking. Im vergangenen Jahr hatte der weiß-blaue Autobauer mehr als 90.000 Autos in China verkauft.

Im ersten Quartal verdoppelten sich die Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf mehr als 36.500 Fahrzeuge. Damit wurde China im ersten Vierteljahr für BMW zum weltweit drittgrößten Absatzmarkt hinter Deutschland und den USA. "Ich bin überzeugt, dass es auch bis zum Jahresende so bleibt", sagte der Vertriebsvorstand. Bislang hat BMW in China 150 Händler, 20 weitere Stützpunkte sollen in diesem Jahr hinzukommen.

Künftig setzt Robertson auch stärker auf kleinere Wagen. "Kleine Premiumwagen haben ein großes Potenzial in China", sagte Robertson. In dem Fahrzeugsegment hat BMW den 1er sowie Wagen der britischen Tochter Mini im Programm. Noch ist China der größte Markt für die Topmodelle der 7er-Reihe.

Wird der X1 ein Chinese?

Auch der sportliche Geländewagen X1 könnte künftig in China vom Band laufen. "Eines der ersten Produkte für unser neues Werk in Tiexi in der Region Shenyang könnte der BMW X1 sein", sagte Vorstandschef Norbert Reithofer. Der Spatenstich für das zweite Werk in der Region soll im Juni erfolgen. Mit dem Werk sollen die Kapazitäten von BMW in China auf insgesamt 100.000 Einheiten jährlich steigen.

Die beiden Werke seien aber auf 300.000 Stück im Jahr ausbaufähig, sagte Reithofer. "Aus unserer Sicht ist es realistisch, dass wir diese Kapazität langfristig benötigen." In das neue Werk investieren die Münchner rund 280 Millionen Euro, ebenso wie der chinesische Produktionspartner Brilliance. BMW und Brilliance arbeiten seit 2002 an ihrer Kooperation und bauen seit sechs Jahren zusammen Autos. (dpa)

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