Wegen möglicher Lenkprobleme ruft Hyundai in den USA rund 140.000 Einheiten seiner Mittelklasselimousine Sonata zurück. Der Grund: Im schlimmsten Fall reagiert das Fahrzeug nicht mehr auf die Lenkbefehle des Fahrers, weil die Verbindung zwischen Lenkrad und Lenksäule defekt ist. Dies könnte zu Unfällen führen, wobei dem koreanischen Autobauer derzeit noch keine derartigen Vorfälle bekannt sind. Nach Angaben der "Los Angeles Times" soll in einem rund einstündigen Werkstattbesuch das Lenkrad und dessen Befestigung überprüft und gegebenenfalls repariert werden. In Deutschland ist der Hyundai Sonata derzeit nicht verfügbar, sein Nachfolger soll 2011 starten.
Hybridpionier Toyota will jetzt auch beim Elektroantrieb kräftig mitmischen. Einem Bericht der japanischen Zeitung "Nikkei" zufolge will der Autobauer ab 2012 ein rein elektrisches Auto auf den chinesischen Markt bringen. Das Fahrzeug soll auf dem in China angebotenen Kleinwagen Vios basieren. Allerdings wird das im Rahmen eines Joint Venture mit der China FAW Group angebotene E-Auto voraussichtlich nicht mit einem Toyota-Logo zu den Händler rollen.
Der Nachfrage-Boom in der Erstausrüstung hat viele Autozulieferer nach dem schwierigen Vorjahr überrascht. Laut "Global Automotive Barometer" erwarten in China und Indien 94 Prozent der Unternehmen ein nachhaltiges Umsatzwachstum. In Amerika sind es 92 Prozent. In Europa äußern sich 64 Prozent der Zuliefererbetriebe optimistisch hinsichtlich ihrer Umsatzaussichten. Knapp 60 Prozent der über 220 befragten leitenden Branchenmanager gehen von einem mehr als 20-prozentigen Erlösplus gegenüber 2009 aus.
Der weltgrößte Autozulieferer Bosch will bis zum Jahr 2013 fast eine halbe Milliarde Euro in der Türkei investieren. "Für das weltweite Geschäft der Bosch-Gruppe ist die Türkei heute wichtiger Fertigungs- und Exportstandort", sagte Konzernchef Franz Fehrenbach in Istanbul. Bosch sei einer der größten ausländischen Investoren und Arbeitgeber in der Türkei. Der Umsatz der Bosch-Gruppe auf dem türkischen Markt betrug im Jahr 2009 mehr als 630 Millionen Euro. Für 2010 peilen die Stuttgarter ein Erlösplus von fast 20 Prozent an.
BMW hat eine eigene Internetseite für sein "Project i" eingerichtet. Auf www.project-i.com informiert der weiß-blaue Autobauer über seine Aktivitäten im Bereich nachhaltiger Mobilität. Dabei werden die Elektroauto-Projekte von Mini E und BMW ActiveE ebenso vorgestellt wie das künftige "Megacity Vehicle" und die Entwicklung intelligenter Mobilitätslösungen der Zukunft. Die Website gibt zudem einen Überblick über die öffentliche Diskussion und generelle Entwicklung zum Thema nachhaltige Mobilität und integriert relevante Stimmen aus dem Netz, Videos und Blogbeiträge aus aller Welt. (mid/sta/bp/cs/dpa)