KGM will in Deutschland durchstarten. Der koreanische Autobauer, ehemals bekannt als Ssangyong, präsentierte auf seiner ersten Händlertagung in Mainz vor rund 200 Teilnehmern seine ehrgeizigen Wachstumspläne. 5.000 Fahrzeuge sollen in diesem Jahr verkauft werden – mehr als doppelt so viele wie 2024. Mittelfristig peilt KGM 20.000 Neuzulassungen pro Jahr an.
KGM plant eine umfassende Modell- und Antriebsoffensive, um die angestrebten Ziele zu verwirklichen. "Unterstützt von unseren engagierten Partnern, wollen wir unseren Bekanntheitsgrad und unser Absatzvolumen steigern", erklärte Hoijong Ha, Geschäftsführer der KGM Europe GmbH, am Rande der Veranstaltung in Mainz.
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Bereits im März rollt das erste SUV-Coupé der Marke, der KGM Actyon, zu den Händlern. Später folgt eine Vollhybrid-Variante. Auch das Schwestermodell Torres wird elektrifiziert und erhält eine größere Batterie. Darüber hinaus ist ein vollelektrischer Pick-up angekündigt.
KGM-Händlertagung in Mainz
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150 Partner bis Jahresende geplant
Preislich attraktiv will KGM bleiben: Nomad-Sondermodelle und Sondereditionen sollen Kunden mit besonders gutem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Zudem setzt das Unternehmen auf Lagerfahrzeuge, um kurze Lieferzeiten von maximal vier Wochen zu gewährleisten.
Um die ambitionierten Ziele zu erreichen, setzt KGM auf ein engmaschiges Vertriebs- und Servicenetz. 99 Handelspartner stellen bereits jetzt an 104 Standorten in Deutschland die Kundenbetreuung sicher. Bis Jahresende soll das Netz auf 150 Partner wachsen, mittelfristig sind 200 Händler geplant.
Neues CI-Konzept
Händler können ab sofort die neue Signalisation mit Pylonen, Brandwalls und KGM-Logos bestellen. Kostenpunkt: 15.000 Euro zuzüglich Transport und Montage. Optional sind Fassadenbänder verfügbar. Bis Jahresende sollen alle bisherigen Ssangyong-Händler auf das neue KGM-Design umgestellt sein. KGM übernimmt 50 Prozent der Materialkosten. Wer bis Ende des Jahres umstellt, kann über ein Bonus-System sogar bis zu 100 Prozent erstattet bekommen. Anreize monetärer Art soll es auch für jedes verkaufte Fahrzeug geben.