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Kurz gemeldet: Aus der Autobranche

31.01.2018 07:25 Uhr
Kurz gemeldet: Aus der Autobranche
ADAC-Übersicht: So teuer wird es, wenn man im Ausland beim Telefonieren am Steuer erwischt wird. In Schweden gilt das Handyverbot ab dem 1. Februar 2018 nun auch.
© Foto: Adac

Umfrage: Mehr als die Hälfte will Tempolimit +++ Schweden verbietet Handynutzung am Steuer +++ Opel-Sozialvereinbarung: Einigung in Spanien +++ Bosch: Ermittlungen gegen Mitarbeiter von US-Tochter

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Umfrage: Mehr als die Hälfte will Tempolimit

Die Mehrheit der Bundesbürger spricht sich für ein Tempolimit auf Autobahnen aus. Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage unter 1.206 Deutschen ab 18 Jahren im Auftrag von CosmosDirekt befürworten 52 Prozent eine Begrenzung auf die aktuell gültige Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Unter den Befragten ab 60 Jahren sind sich sogar knapp zwei Drittel (65 Prozent) dafür. Bei den unter 30-Jährigen stehen dagegen nur 32 Prozent hinter einem Tempolimit. (mid)

Förderung: Digitalprojekte gegen schmutzige Stadtluft

Im Kampf gegen zu viele Diesel-Abgase in Städten läuft eine Bundesförderung für digitale Lösungen an. Dafür stehen in einem ersten Aufruf 100 Millionen Euro bereit, wie das Verkehrsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. Bis 25. März können stark belastete Kommunen Anträge einreichen. Gefördert werden können beispielsweise Parkleitsysteme und Fahrgastinformationen oder Technologien zur Erfassung von Verkehrsdaten. Der geschäftsführende Minister Christian Schmidt (CSU) sagte, mit einer stärkeren Vernetzung des öffentlichen Nahverkehrs, intelligenter Verkehrssteuerung und einer effizienteren Logistik könnten Emissionen deutlich und nachhaltig gesenkt werden: "Damit erreichen wir zügig eine Verbesserung der Luftqualität." (dpa)

Handynutzung am Steuer: Nachzügler Schweden

Zum 1. Februar 2018 wird Schweden als letztes europäisches Land ein Handynutzungsverbot für Autofahrer einführen. Wie der ADAC berichtet, droht Fahrzeugführern fortan ein Bußgeld von 160 Euro, sofern sie während der Fahrt mit dem Smartphone telefonieren oder Nachrichten schreiben.Damit haben die Skandinavier ein vergleichsweise hohes Strafmaß festgelegt. In den meisten Ländern Europas liegen die Strafen zum Teil deutlich darunter. Die niedrigsten Bußgelder für Handyvergehen verhängen Island (40 Euro), Bulgarien (25 Euro) und Lettland (15 Euro). Extrem hoch ausfallen können die Strafen in Großbritannien (bis 1.100 Euro), Estland (bis 400 Euro), Holland (230 Euro) und Spanien (200 Euro). Zum Vergleich: In Deutschland wird ein Handyvergehen mit 100 Euro und einem Flensburg-Punkt geahndet; bei Gefährdung oder Unfallverursachung steigt das Bußgeld auf 150 bzw.200 Euro, außerdem gibt es dann zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot. (SP-X)

Opel-Sozialvereinbarung: Einigung in Spanien

Opel hat nach der Einigung in Deutschland nun auch mit Arbeitnehmervertretern in Spanien eine Sozialvereinbarung geschlossen. Die Mehrheit der Mitarbeiter stimmte dem mit drei Gewerkschaften ausgehandelten Rahmenabkommen für den Standort Saragossa zu, wie Opel am Mittwoch mitteilte. Die Vereinbarung sieht eine moderate Lohnentwicklung, stärkere Leistungsorientierung bei der Vergütung und unter anderem flexiblere Arbeitszeitmodelle vor. Das für fünf Jahre geschlossene Rahmenabkommen werde zum Opel-Ziel beitragen, bis 2020 wieder profitabel zu werden, erklärte der Autobauer. Ende vergangenen Jahres beschäftigte das Unternehmen in Saragossa 5.389 Mitarbeiter, die 382.425 Fahrzeuge herstellten. (dpa)

Bosch: Ermittlungen gegen Mitarbeiter von US-Tochter

Im Zuge des Dieselskandals ermittelt die Stuttgarter Staatsanwaltschaft nun auch gegen Mitarbeiter des Autozulieferers Bosch in den USA. Gegen zwei namentlich bekannte Beschäftigte der Robert Bosch LLC in Farmington Hills im Bundesstaat Michigan sei ein Verfahren wegen des Verdachts der Beihilfe zum Betrug eingeleitet worden, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Den Angaben zufolge geht es um Manipulationen der Emissionskontrolle bei zwei Chrysler-Fahrzeugen. Die Stuttgarter Ermittler gehen davon aus, dass "relevante Tatbeiträge" in ihrem Zuständigkeitsbereich geleistet worden sind. Bosch betonte, man unterstütze seit Bekanntwerden der Vorwürfe die laufenden Ermittlungen und kooperiere mit den zuständigen Behörden. Zu Details äußert sich das Unternehmen nicht. (dpa)

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