Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. startet im Frühjahr unter dem Namen AutoglasPlus ein Gegenkonzept zu den Autoglas-Spezialisten und Kettenunternehmen wie Carglass und ATU. Pünktlich zur diesjährigen AMITEC in Leipzig (28.3 bis 1.4.2009) startet der ZDK die Offensive für mehr Glasgeschäft im Kfz-Gewerbe. Für Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk stellt AutoglasPlus einen Weg dar, um wieder mehr Umsatz in den angestammten Märkten zu erzielen. "Denn das Glasgeschäft war unser originärer Job", betont der gelernte Kfz-Meister. Inzwischen aber hätten die Ketten, zu denen auch Point S und Pit Stop zählten, "den besseren Durchblick" und seien auf dem Weg, den Markt zu dominieren. Das führt er größtenteils auf das Versagen der Kfz-Werkstätten im Marketing zurück. Nach Angaben eines Onlinedienstes würden 60 Prozent der Fabrikatswerkstätten keinerlei Werbung für das Geschäft Autoglas betreiben. In den neuen Bundesländern wären es zusätzlich weitere 10 Prozent der Kfz-Betriebe. Der ZDK beklagt zudem, dass Glasaufträge in vielen Werkstätten an spezialisierte Fachbetriebe außer Haus weitergegeben werden – gemeint sind an dieser Stelle unabhängige Autoglasspezialisten.
Verbandsarbeit: Autoglas in Kfz-Werkstätten forcieren

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe beklagt, dass das Autoglasgeschäft auf breiter Front an den Mitgliedsbetrieben vorbeigeht. Mit der neuen Aktion AutoglasPlus soll sich das nun ändern.