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Wegen Bremsproblemen: Toyota ruft nun auch Prius zurück

08.02.2010 10:28 Uhr
Wegen Bremsproblemen: Toyota ruft nun auch Prius zurück
Toyota hat seit Verkaufsstart im Mai über 300.000 Prius in 60 Ländern verkauft.
© Foto: Toyota

Von dem Rückruf sollen mindestens 170.000 Prius der jüngsten Generation in Japan und 100.000 Prius in den USA betroffen sein.

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Neuer Schlag für Toyota: Japanischen Medienberichten zufolge wird der weltgrößte Autohersteller nun auch seinen bislang erfolgreichen Hybrid-Wagen Prius wegen Problemen mit dem Bremssystem in die Werkstätten zurückrufen. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Sonntag unter Berufung auf nicht genannte Quellen berichtete, sind mindestens 170.000 Prius der jüngsten Generation im Inland und 100.000 Prius in den USA betroffen. Der Rückruf werde in den nächsten Tagen bekanntgegeben. Der lange Zeit erfolgsverwöhnte japanische Hersteller ruft bereits wegen der Gefahr klemmender Gaspedale Millionen Fahrzeuge zurück. Während in den USA bereits mit der Umrüstung begonnen wurde, will Toyota in Deutschland damit demnächst beginnen. Allerdings wird sich die Nachbesserung über mehrere Wochen hinziehen. „Bereits Ende der kommenden Woche werden wir an die Händler die Teile verschickt haben, die nötig sind, um die Gaspedale von 56.000 Fahrzeugen in Europa zu modifizieren“, sagte Toyota-Deutschlandchef Alain Uyttenhoven der „Wirtschaftswoche“. „In den Wochen danach werden wir weitere 90.000 Teile pro Woche ausliefern.“ Toyota muss allein in Deutschland rund 216.000 Autos wegen klemmender Gaspedale zurückrufen. In ganz Europa sind 1,8 Millionen Autos betroffen. Uyttenhoven zufolge kann das Kraftfahrtbundesamt erst Ende Februar die offiziellen Rückrufbriefe verschicken. Toyota wolle aber mit dem Beginn der Rückrufaktion nicht so lange warten. Nach Einschätzung deutscher Autoexperten könnten auf Toyota deutlich mehr Kosten zukommen, als die von dem Unternehmen selbst veranschlagten 180 Milliarden Yen (derzeit rd. 1,5 Mrd. Euro). Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft der Hochschule Geislingen geht davon aus, dass allein Prozesse verunglückter Fahrer in den USA das Unternehmen deutlich höher belasten würden.

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