Busse, Brummis, Borgward, BMW und besondere Bausätze gehören zur bewegten Geschichte von Auto Reichold. In diesen Tagen feiert der Familienbetrieb nicht nur das 70. Firmenjubiläum, sondern auch den 75. Geburtstag von Inhaber Kurt Reichold.
Am 1. November 1946 legte Franz Reichold mit der Gründung einer freien Werkstatt in Bad Vilbel das Fundament für das Familienunternehmen. Bereits kurze Zeit später beschäftigte der Kfz-Meister zehn Mitarbeiter, zog mit seinem Betrieb von der Lohstraße in die Friedberger Straße und erweiterte die Werkstatt um ein Bus- und Transportunternehmen.
Auf den Händlervertrag mit Borgward in den 1950ern folgte in den 60ern einer mit BMW – flankiert vom Lkw-Vertrieb für Magirus Deutz, später Iveco, sowie zahlreichen Aufträgen für Spezialaufbauten. Sonderaufbauten und -fahrzeuge, unter anderem für die Deutsche Bundesbank und Lufthansa, wurden spätestens mit dem Eintritt Kurt Reicholds 1965 in den elterlichen Betrieb ein weiteres Geschäftsfeld.
Die dritte Generation am Steuer
Nach dem Umzug des Betriebs in die Homburger Straße 1988 gab es in den 2000er Jahren die bis dato letzten strukturellen Veränderungen: Kurt Reichold wird mittlerweile von Tochter Stefanie und ihrem Mann Christian Kuhn unterstützt. Den Werkstattservice für BMW gibt es nach wie vor, der Handel wurde nach der Gleichstellungsverordnung (GVO) auf Vermittlerbasis umgestellt. Seit 2005 ist das Familienunternehmen ein Mehrmarkenbetrieb für BMW, Mini und vor allem Volvo.
Passend zu den runden Geburtstagen gehen zudem zwei neue Volvo-Modelle an den Start. Auf die Limousine Volvo S90 folgt nun der Kombi Volvo V90. Zur Markteinführung und zum Jubiläum lädt Auto Reichold am 22. Oktober zum Tag der offenen Tür. "Dass die Einführung des neuen Volvo V90 mit unseren Feierlichkeiten zusammenfällt, macht dieses Jahr für uns perfekt", sagt Kurt Reichold, der am 7. Oktober seinen 75. Geburtstag feierte. (se)