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HB ohne Filter vom 22. Oktober 2010

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Datum:
22.10.2010

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Heute mit den Themen: Konjunkturlokomotive Mittelstand, Der Börsengang von GM, November-Kündigungen Kfz-Versicherung, Toyota-Rückrufaktion, Nachrüstung von Diesel-Rußpartikelfiltern.

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18. Oktober – Montag

Konjunkturlokomotive Mittelstand. Über den wahren Zustand der Konjunktur gibt es trotz drei Prozent Wirtschaftswachstum in Deutschland für das Jahr 2010 nach wie vor gemischte Interpretationen. Im Hintergrund lodert die weit überhöhte Staatsverschuldung. Sollten beispielsweise 2011 die Zinsen um ein Prozent ansteigen, bedeutet das für den Staatshaushalt eine zusätzliche Belastung von zehn Milliarden Euro. Man stelle sich den Betrag vor, wenn man Staatsausgaben in dieser Höhe reduzieren müsste. In Deutschland ist es weit einfacher, höhere Steuern durchzusetzen. Also beschreitet die Politik lieber diesen Weg.

Tatsache ist, dass keiner der Experten für 2010 eine derart positive Sicht der Dinge in der wirtschaftlichen Entwicklung voraussah, wie sie faktisch eingetreten sind. Darüber darf man sich freuen. Ferdinand Dudenhöffers Schwarz-Weiß-Malerei aufgrund der Abwrackprämie in 2009 hat sich also nicht erfüllt. Wir haben in der Branche weniger Konkurse als im Vorjahr zu verzeichnen. Die Restwertbombe konnte in ihrer Gewichtswirkung entschärft werden. Wenn Deutschland innerhalb der EU ob seiner konjunkturellen Lokomotivfunktion herausragt, dann liegt dies primär an der Leistung des deutschen Mittelstandes. Der Beweis!

Der "Stern" erhebt über Forsa jährlich eine Rangliste über das Vertrauen der Bundesbürger in gesellschaftliche Institutionen. Den letzten Platz nehmen die Konzernlenker (fünf Prozent) ein! Von Zumwinkel über Schrempp, Funke, Naser usw. Dem stehen Manager gegenüber, allerdings aus mehr kleineren und mittleren Firmen, also der klassische Mittelstand, meist Familienbetriebe. Jetzt kommt's: Nach der Polizei (78 Prozent) und den Ärzten (75 Prozent) stehen sie in der Rangliste auf dem dritten Platz! Warum ist das so? Weil die Mitarbeiter sehr wohl sehen, was Chefin und Chef im Alltag leisten, gerade in Krisenzeiten. Es wird das Unmögliche möglich gemacht! Und in Konzernen? Da hat die Deutsche Bank mit dem Slogan geworben: "Vertrauen ist der Anfang von allem." Die katholische Kirche liegt derzeit bei 17 Prozent. Die gedruckte Presse kommt auf 41 Prozent. Immerhin etwas besser wie die Bundesregierung (39 Prozent) und der Bundestag (35 Prozent). Ein Hoch auf den Mittelstand! Es ist der Stand, der die Mittel schafft. Einer muss es ja tun!

19. Oktober – Dienstag

Der Börsengang von GM. Zu schnell dreht sich die Welt. Im Juni 2008 ging nach über 50 Jahren automobiler Vorherrschaft der größte Automobilkonzern der Welt bankrott: GM. Die US-Regierung in Washington stellte 50 Milliarden Dollar für den Sanierungsweg zur Verfügung. Selbst wenn der Gang an die Börse, der für November geplant ist, 20 Milliarden Dollar einspielen sollte, wäre der Staat immer noch mit einer großen Beteiligung im Boot. Wer die weltweite Überproduktion der Automobilhersteller vor Augen hat, nimmt zur Kenntnis, dass selbst ein Investment in einen Autoproduzenten gleichzusetzen ist mit einem Risikoinvestment. Ob GM je die Kraft aufbringt, die erhaltenen 50 Milliarden Dollar an den Staat zurückbezahlen?

Tatsache ist, dass der Konkurs und die Staatsrettung bei zahlreichen Kunden Wirkung mit Vorbehalten hinterlassen hat. Wenn beispielsweise bei der schönsten GM-Tochter Opel artikuliert wird, man werde in den kommenden Jahren elf Milliarden Euro in die Entwicklung neuer Produkte stecken, fragt man sich, woher all die Mittel herkommen sollen. Opel arbeitet intensiv an einem neuen Image. Basis dafür sind gute Produkte, aber auch erhebliche liquide Mittel. Da steckt noch in Summe verdammt viel Hoffnung dahinter, dass der Neuanfang gelingt.

20. Oktober – Mittwoch

November-Kündigungen Kfz-Versicherung. Der 30. November wird für die über 100 Kfz-Versicherungen in Deutschland Jahr für Jahr zum Hype. Wer zu diesem Stichtag seine Kfz-Versicherung kündigt, kann – so berichtet die einschlägige Verbraucherpresse stets im Oktober – mit dem neuen Jahr bis zu 4.500 Euro sparen. Über alle Kanäle wird die Vertriebsoffensive geführt. Dennoch, bei der Rabattschlacht treten die Assekuranzen künftig auf die Bremse. Wie kann sich der Markenhandel dagegen "nszenieren"?

Die Flatrate für Neufahrzeuge gibt es bislang ausschließlich im Markenhandel. Sie ist gleichzusetzen mit Kundenbindung im Schadenfall. Der Endkunde wird bereits beim Fahrzeugverkauf direkt auf die Kfz-Versicherung angesprochen. Grundsätzlich geht es um das Thema Sicherheit und dann um die persönliche Betreuung im Schadenfall. Und mit diesen Pfunden gilt es bei Vertragsabschluss im Markenhandel zu wuchern. Die Kfz-Versicherung über Internetofferten schließt die persönliche Betreuung aufgrund der Preisgestaltung der Prämie im Schadenfall aus. Die im Autohaus verkaufte Kfz-Versicherung ist gleichzusetzen mit einer speziellen Form der Schadensteuerung. Das schafft Werkstattauslastung. Und warum baut die Branche nicht zusätzlich die Flatrate beim Gebrauchtwagen aus?

Wäre es nicht sinnvoll – gerade für all jene Betriebe, die Karoserie- und Lackleistungen offerieren –, Anfang November die entsprechende Zielgruppe zu einem Info-Abend ins Autohaus einzuladen. Obendrüber sollte abermals der Faktor Sicherheit sowie der Faktor fachgerechte Instandsetzung stehen. Ausgehend von einem per Film dargestellten Crashtest, über das Gesamtereignis Unfall, der dabei richtigen Verhaltensweise, die Winterreifenthematik bis hin zu Informationen über die flexible Versicherungsgestaltung ließe sich hier für die Kunden ein hochinteressanter und sinnvoller Abend gestalten. Wer Wenig-, Alleinfahrer, Garagenbesitzer, Hauseigentümer ist oder eine Familie hat, erfährt in der Rabattierung der Prämie Sonderbehandlung. Ebenso wer seine Hausrat- oder Gebäudeversicherung bei derselben Versicherung hat. Man denke an die Wirkung für die, die von der Vollkasko- auf die Teilkasko umsteigen. Oder die Wirkung einer höheren Selbstbeteiligung. Wer außerdem seinen Zweitwagen bei derselben Versicherungsgesellschaft wie sein Erstfahrzeug angemeldet hat, erfährt weiteren Treuenutzen. Der Kunde sollte und muss wissen, dass er bei seinem Fachbetrieb in besten Händen ist, und der Preis eben nicht alles ist. Leistung an den Endkunden verkaufen!

21. Oktober – Donnerstag

Neue Toyota-Rückrufaktion. Da meinte Toyota-Deutschland-Chef Alain Uyttenhoven noch vor zwei Wochen in der "SZ": "Wir sind wieder voll rehabilitiert." Prompt kommt für den größten Automobilhersteller der nächste Hammer. Toyota ruft abermals weltweit 1,5 Millionen Autos in die Werkstätten zurück. Aber Rückrufaktionen plagen nicht nur die Toyota-Geister, sondern in diesem Jahr auch auffällig viele andere Marken. GM hatte Probleme mit falsch montierten Sicherheitsgurten, BMW hat bei 350.000 Fahrzeugen Probleme mit den Bremskraftverstärkern usw. Sicher sind die Qualitätsmanager der Hersteller allesamt hoch sensibilisiert und greifen heute schon präventiv ein. Und im Schatten der Qualitäts-Päpste von Toyota lässt es sich leichter zurückrufen.

Zu gut erinnere ich mich, als Toyota schon vor 25 Jahren TQM, Toyota-Quality-Management, als erster Konzern einführte und dies zur Firmenphilosophie erhob. Umso größer ist nun das Erstaunen beim "Abfall" vom eigenen Anspruch. Es sei bei den Kundenzufriedenheitsbefragungen einmal mehr daran erinnert, dass die Produktzufriedenheit 50 Prozent der Wirkung ausmacht. Und wie werden diese Ergebnisse bei den Händlern kommuniziert?

22. Oktober – Freitag

Nachrüstung von Diesel-Rußpartikelfiltern. Man mag über die Wirkung der Umweltzonen in den Städten geteilter Meinung sein. Wer bis zum 31. Dezember 2010 umrüstet, erhält einen Zuschuss in Höhe von 330 Euro. Der Fördertopf ist ausgelegt auf 160.000 Nachrüstungen mit dem Diesel-Rußpartikelfilter. Zur Stunde haben die "Subvention" nur 75.000 Diesel-Fahrer abgeschöpft. Die Umrüstungskosten liegen je nach Fahrzeug zwischen 500 und 1100 Euro. Wer CRM einsetzt, kann hier seine Diesel-Kunden gezielt herausziehen und mit einem Maßanzug für eine saubere Diesellösung ausstatten.

Spruch der Woche:

"Kundenzufriedenheit setzt zufriedene Händler wie zufriedene Mitarbeiter voraus." (Smart-Chefin Annette Winkler)

Mit meinen besten Grüßen und Wünschen

Ihr

Prof. Hannes Brachat

Herausgeber AUTOHAUS

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KOMMENTARE


Dieter M. Hölzel

22.10.2010 - 19:54 Uhr

Erst wenn alle die, die Neu- und/oder Gebrauchtwagen verkaufen, rein kaufmännisch begreifen wie enorm wichtig die Autoversicherung der Kunden im Kfz.-Betrieb ist, wird die Schadensteuer-ung perfekt funktionieren, perfekt auch im Interesse unserer Kunden. Dazu gehört allerdings auch ein, zumindest, marktgerechter Tarif mit einem hervorragenden Service direkt im Auto- haus. Solange allerdings viele derer, die Autos verkaufen, " ta u s e n d " Ausreden haben warum sie keine Kfz.-Vers. direkt nach dem Fahrzeugverkauf generieren, müssen sie sich aber auch nicht wundern, wenn der Abschlepper auf dem Hof vorfährt und Unfallschäden in andere Rep.-Betriebe w e g g e s t e u e r t werden, aber auch der Zugriff zum Ersatzkauf, Neu- oder Gebrauchtwagen verloren geht. Erst vor einigen Tagen sagte mir ein GW-Verkäufer, dass er die meisten Autos erst abends verkauft. Was das allerdings damit zu tun hat keine "hauseigene" Kfz.-Vers. Kunden zu vermitteln, ist völlig unverständlich. Solche und ähnlich " Ausreden ", wie keine Zeit, oder man ist total ausgelaugt, soviel Papier, usw., verhindern eine Pentration von 60 - 70%, zu Lasten des Kfz.-Betriebes, nicht nur zur Werkstattauslastung, wo das Geld ver - dient wird, um ein Autohaus erfolgreich zu führen. Zur Flatrate bei Gebrauchtwagen, sind die Überlegungen innerhalb der Kfz.-Betriebe weiter, als jene, die eigentlich einigen Versicherern zukommen sollten, jedoch unterbleiben. Warum aber unterbleiben solche Überlegungen, weil die Angst vorherrscht, dass im Segment GW höhere Schadenhäufigkeit vermutet wird. Wenn allerdings mit einer Kfz.-Vers. eine Hausrat-Haftpflicht- Rechtsschutz und/oder Unfallversicherung zum Abschluss kommt, später auch noch RIESTER und BIENE MAJA, so vermag dieser Versicherer sich glücklich schätzen, der solch´ qualifizierte Mitarbeiter hat und " Lebenswerte " von wenigstens 32 o/oo erzielen, der Vers.-Bestand aber dem Kfz.-Betrieb verbleibt. Wie aber ist die " Fackel der Wahrheit " durch die Menge zu tragen, ohne " JEMANDEM den BART " zu verbrennen ? ! ?


H.v. Bödefeld

25.10.2010 - 10:58 Uhr

Hallo Herr Hölzel, ich gebe Ihrem Beitrag zu 100 % recht. Es ist enorm wichtig KFZ – Versicherungen vor Ort und zwar im Autohaus abzuschließen. Das größte Problem liegt nur an den unwahrscheinlich hohen Preisdifferenzen. Erklären Sie mal dem Kunden warum er 200,- Euro mehr bezahlen soll. Der Kunde sieht eben den Beitrag. Die Folgen sieht er nicht. Argumentieren fast unmöglich


Dieter M. Hölzel

25.10.2010 - 12:17 Uhr

Die Kfz.-Vers. ist ein Massenprodukt, je mehr Masse, um so kalkulierbarer und geringer wird der Risikofaktor. Sie haben natürlich recht, Herr v. Bödefeld, die Argumentation wird bei solch´ gravierenden Unterschieden nicht einfacher. Dennoch ist ein intensives Beratungsgespräch zwingend erforderlich, in welchem die absoluten Vorteile für alle Beteiligten herausgestellt wer- den. Die geringeren Stundensätze, im Gegensatz zum freien Markt, die mit Versicherern verein- bart werden, sollten aber auch dazu führen, dass Versicherer, die im Kfz.-Handel integriert sind, entsprechend einen konkurrenzfähigen Tarif " stricken ", der Kunden an das Autohaus bindet und nicht in die " Flucht " treibt. Versicherer die nicht in der Kfz-Branche beheimatet sind, haben das längst erkannt, generieren aus dem Folgeschäft Kfz.-Vers., erhebliche Stück- zahlen. Wenn allerdings, Premium-Marken der 5er und/oder 7er Klasse mit mtl. Stückprämien von 60.-- bis 70.--Euro versichert wurden, hängen einem Versicherer, samt Rückstellungen, diese nach und belasten die Schadensquoten erheblich, bis der letzte Vertrag beendet ist. Es ist in keiner Weise mein Interesse, mit den Versicherern auf Konfrontation zu gehen, ganz im Gegenteil, wir müssen in der Sache uns - streitbar - auseinandersetzen, um im Ergebnis gemeinsam erfolgreich zu sein, denn bisher wurde der Kfz.-Branche der Kfz.-Vers.-Tarif von den Versicherern diktiert. Es ist höchste Zeit solche Dinge gemeinsam zu entscheiden, ohne das sich Versicherer gleich an Autohäusern beteiligen. Schuster bleib´ bei ........... !


Patrick Z. Petermann

25.10.2010 - 19:20 Uhr

Würde sich die Branche über Rabattschlachten nicht selbst kanibalisieren, könnte man notwendige Erfolgsfaktoren rund um den Kundennutzen viel entspannter angehen und überzeugter verkaufen. So aber wabert die Unzufriedenheit durch alle Wertschöpfungsketten eines Betriebes. Der zum Erfolg verdammte Markenhändler adaptiert jedes Markttreiben und wird unweigerlich vom Inhaber/Unternehmer zum Bittsteller und Lakai der hochglanzgebürsteten Marken-Manager. Da die Hardware für den Händler nichts mehr bringt, sollen die Dienstleistungen es richten. Wenn aber eine Branche seine Kunden immer wieder im unguten Glauben läßt, da wäre vieleicht noch mehr Rabatt drin gewesen, muss sich nicht wundern, wenn man sich wegen einer "Versicherung" den Mund fusslig reden muss. Dies hat der Hersteller erkannt und schnürt vermeintlich attraktive all-inclusive Pakete und kassiert dann die Provision selbst. Egal wie klug man glaubt zu sein, im KFZ-Markenhandel diktiert nur einer die Spielregeln. Kein Handelshaus läßt sich von seinem Lieferanten so an die Kette legen wie das Autohaus. Der Unternehmer kauft die Galere, sorgt für deren Unterhalt, sitzt dann noch selbst an den Riemen und läßt sich vom Hersteller Kurs und Takt vorgeben. Diese devote Knechtschaft ringt einem Außenstehenden einen gewissen Respekt gegenüber den Zuchtmeistern der Hersteller ab. Chapeau.


WHB

25.10.2010 - 23:30 Uhr

Neben konkurrenzfähigen Versicherungstarifen ist eine EINFACHE Abwicklung und eine angemessene Verprovisionierung für die Verkäufer entscheidend, um eine Erhöhung der Versicherungsquote im NW- und GW-Handel zu erzielen. Leider sind die Kooperationen zwischen Versicherung und Automarke oft geprägt von schwierig oder unlogisch zu bedienenden Kalkulationsprogrammen, viel zu hohen Prämien und Kasperlprovisionen, bei denen die Verkäufer kaum Motivation habe, nach erfolgreichem Kaufanschluss noch ´ne Stunde Versicherungespräch ranzuhängen, um letztendlich vor Zulassung eine HUK-24 EVB-Nummer vom Kunden präsentiert zu bekommen.


Dieter M. Hölzel

27.10.2010 - 10:37 Uhr

WHB, Sie haben mit der Verprovisionierung recht, aber wenn Sie nur von der Prov. für Fuss- matten oder Verbandskasten leben wollten, wäre das etwas schwierig. Leider ist auch die Prov. für Kfz.-Vers. teilweise bereits auf N U L L gesunken, es ändert aber überhaupt nichts an der Wertschöpfungskette, wozu die " hauseigene " Kfz.-Vers. gehört. Es ist alles darüber gesagt, angefangen bei Werkstattbelegung bis hin zum Ersatzkauf, wenn unsere Kunden über den Kfz.- Betrieb - Handel versichert werden. Auch Sie, geehrter WHB, wissen um all´ diese Dinge, von daher schaden Sie sich ja eigentlich selbst, wenn Unfallschäden, an Ihnen und Ihren Betrieb vorbei, bzw. hinaus gesteuert werden.Natürlich wäre es auch mir viel lieber, wenn Ihr Kollegium im Verkauf höhere Provisionen bekäme, aber wegen ein paar Cent weniger für die "Portokasse" auf diese Wertschöpfungskette und ihre Folgen zu verzichten, entbehrt jeglicher Logik. Auf meine alten Tage mache ich es j e d e m an jedem Ort vor, wie wenigstens 50% Vers.- Pene- tration erzielt werden. Dies ist allerdimgs nur dann möglich, wenn aus tiefer Überzeugung und aus dem Selbsterhaltungstrieb langfristig gedacht wird. Neu erfunden muss das System nicht mehr, es muss vollzogen werden, egal welche Prov. - Tarife oder Abwicklung zur Verfügung stehen. Wir alle müssen unsere hauseigene Vers. verkaufen, wenn wir nicht in die Auspuffrohre frem- der Abschlepper schauen wollen, die so schöne Unfallreparaturen vom Hof zerren und Sie, WHB, die Chance verlieren ein neues Auto zu verkaufen, weil Sie an ein paar " Kröten " der ge- ringen Provision an sich selbst scheitern. Erlauben Sie mir bitte diese offenen Worte, nachdem ich mich seit 1973 mit diesem Thema beschäftige, das sollte unter Kollegen noch möglich sein. In diesem Sinne hoffe ich auf Ihre Einsicht. Mit kollegialen Grüßen Dieter M. Hölzel


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