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Kurz gemeldet: Branchensplitter

12.11.2013 02:56 Uhr
Kurz gemeldet: Branchensplitter
Die Neuwagen-Prüforganisation Euro NCAP will offenbar aktiv für mehr Sicherheit im Klein- und Kleinstwagensegment sorgen.
© Foto: EuroNCAP

Mehr Sterne bei Crashtests / Schnellladestation für VW E-Up / The Mobility House baut Europa-Geschäft aus / Seat nimmt Solarzellen-Park in Betrieb / Lkw-Maut auf Bundesstraßen lohnt sich nicht vor 2017

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Für das europäische Programm zur Bewertung der Sicherheit von Neuwagen (Euro NCAP) soll es laut Automobil Club Europa (ACE) ab 2016 eine Erweiterung geben, die vor allem für den Bereich der Klein- und Kompaktwagen wichtig werden kann. Danach bleibt das Grundsystem der Bewertung beim Norm-Crashtest mit der Auszeichnung bis zu fünf Sternen für optimale Sicherheit unverändert. Dazu soll es künftig noch eine zweite Bewertung geben. Diese zielt auf die Wirksamkeit von Sicherungssystemen ab, die die Hersteller als Zusatzausstattung anbieten. (mid/friwe)


Kürzere Ladezeiten für den neuen E-Up verspricht VW mit der Installation einer "Wallbox". Die in Kooperation mit Bosch Automotive Service Solutions entwickelte Schnellladestation für zuhause lädt die Batterie des Elektroautos mit einer Leistung von bis zu 3,6 Kilowatt. Ein kompletter Ladevorgang dauert damit sechs Stunden. Das Paket kostet ab 950 Euro, der endgültige Preis richtet sich nach den Bedingungen beim Kunden vor Ort. Passend dazu bietet VW auch Ökostrom an. Die Energie im "BluePower"-Tarif ist komplett emissionsfrei hergestellt. Neben der monatlichen Grundgebühr von 8,95 Euro wird für die Kilowattstunde ein Arbeitspreis in Höhe von 27,48 Cent fällig. (mid/l)


The Mobility House (TMH) baut sein Europa-Geschäft mit Ladeinfrastruktur und Energie-Dienstleistungen rund um die E-Mobilität aus. Zum Marktstart des BMW i3 erweitert das Unternehmen nun die Kooperation mit dem Münchner Hersteller unter anderem in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Norwegen. Das TMH-Angebot enthält Installationscheck, Lieferung, Montage sowie Wartungs- und Serviceleistungen. Europaweit ist der Dienstleister in 15 Ländern aktiv. In Deutschland gibt es auch Partnerschaften mit Toyota, Nissan und Tesla. (rp)


Die weltweit größte Solaranlage der Automobilindustrie hat Seat nach eigenen Angaben nun auf den Dächern und Anlagen seines spanischen Werkes in Martorell in Betrieb genommen. Die insgesamt 53 000 Solarmodule erstrecken sich über eine Fläche von 276.000 Quadratmetern, was der Fläche von 40 Fußballfeldern entspricht. Die Anlage erzielt eine Nominalleistung von elf Megawatt; die Spitzenleistung beträgt zwölf Megawatt. Die jährliche Stromproduktion beträgt 15 Millionen Kilowattstunden. Damit vermeidet der Automobilhersteller jährlich den Ausstoß von 7.000 Tonnen CO2. (mid/ts)


Die von der SPD vorgeschlagene Ausweitung der Lkw-Maut würde wegen der aufwendigen Installationen in der gerade begonnenen Legislaturperiode noch kein Geld einbringen. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstag) unter Berufung auf einen internen Vermerk des Bundesverkehrsministeriums vom Mai 2013. Damals sei geprüft worden, wie sich eine Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen umsetzen ließe. Mit dem Ergebnis: Die Mautpflicht könnte erst in "ungefähr vier Jahren realisiert werden", heißt es dem Blatt zufolge in dem Vermerk. So lange dauere es, bis die nötigen Systeme installiert seien. Sei das System einmal eingeführt, brächte das dem Bund beim derzeitigen durchschnittlichen Autobahn-Mautsatz von 0,17 Euro pro Kilometer Mehreinnahmen von 1,3 Milliarden Euro. (dpa)

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KOMMENTARE


poldi66

12.11.2013 - 17:57 Uhr

Ist die SPD so doof oder tut sie nur so?Wieso sollte man in Gottes Namen die blöden Mautbrücken auf Bundesstraßen bauen?? 4 Jahre Wartezeit??? >> Pickerl wie in Österreich beim Einfahren nach Deutschland, aus! Man muß diesen Korruptions-/Überwachsungswahnsinn mit diesen Toll Collect-System nicht noch mehr ausufern lassen oder? Und wenn, dann reichen sicher vereinzelte bekannte Stellen, die angefahren werden, um dort sicherheitshalber zu fotografieren. Die sollen mal die Parallel-Straßen von Autobahnen benutzen (siehe z.B. B20 + B22 Süd-Nord zu A93)Alleine die Nerven der PKW-Fahrer auf diesen Strecken und weniger Gefahren und Unfälle sind es wert, sofort Maut auf allen Bundesstraßen für LKWs zu verlangten!


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