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Dacia startet Mittelklasse-SUV Bigster: "Wir wollen ein schönes Stück vom Kuchen"

31.03.2025 16:24 Uhr | Lesezeit: 3 min
Mit dem neuen Dacia Bigster will Markenchef Denis Le Vot weiter Tempo machen.
Mit dem neuen Dacia Bigster will Markenchef Denis Le Vot weiter Tempo machen.
© Foto: Dacia

Dacia wächst. Das gilt nicht nur für die abgesetzten Stückzahlen, sondern auch für die Größe der Fahrzeuge und die damit verbundenen Preise. Wir fragten Dacia-CEO Le Vot, wie die Kunden auf die neue Größe reagieren.

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Dacia-Chef Denis Le Vot wurde kürzlich zum "CEO des Jahres" gewählt. Der 59-jährige erhielt die Auszeichnung für seinen besonderen Management-Stil und den großen Vertriebserfolg der rumänischen Budget-Marke. Anlässlich der Fahrvorstellung des Dacia Bigster erklärt Le Vot, warum er auch beim neuen SUV-Flaggschiff die Aussichten als rosig einstuft. 

Bislang hatte sich Dacia im Klein- und Kompaktwagensegment positioniert. Jetzt will die Marke mit dem Bigster die SUV-Mittelklasse erobern. Geht der Kunde diesen Weg mit? 

Denis Le Vot: Davon sind wir fest überzeugt. Der Bigster bietet sehr viel Platz und hat effiziente Antriebe. Zudem haben wir das Ausstattungsniveau deutlich angehoben, so dass die Kundenansprüche, die gemeinhin in der Mittelklasse gestellt werden, voll erfüllen können. Als Beispiele seien nur die Zweifarb-Lackierung, das Panoramadach, die elektrisch zu betätigende Heckklappe und der adaptive Geschwindigkeitsassistent genannt.

Dacia stand bislang für ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis. Können Sie dieses Versprechen beim Bigster erneut halten?

Le Vot: Absolut, wir starten bei 23.990 Euro. Selbst unser Topmodell, der Hybrid 155 bleibt mit 28.590 deutlich unter der 30.000-Euro-Marke. Der derzeitige Durchschnittpreis in dieser SUV-Klasse liegt bei über 38.000 Euro. Tendenz steigend! Im Segment bietet der Bigster das beste Preis-Leistungsverhältnis.

Wie viele Bigster will Dacia in Europa jährlich absetzen?

Le Vot: Prognosen zum Absatz geben wir nicht preis. Aber ich sage Ihnen nur so viel: Der Markt in Europa für dieses Segment liegt bei gut drei Millionen Einheiten. Von diesem Kuchen möchten wir in schönes Stück abhaben. Für den Bigster sind bereits über 10.000 Bestellungen eingegangen, davon ein paar tausend allein in Deutschland, und dies, wohlgemerkt, ohne, dass eine Kundin oder ein Kunde das Auto gefahren hat. 


Dacia Bigster (2025)

Dacia Bigster Bildergalerie

Wird dann eher die Basisversion bestellt oder gönnen sich die Kunden eher die besser ausgestatteten Modelle? 

Le Vot: Letzteres ist der Fall, und dies mit deutlichem Abstand. Sehen Sie, viele Interessenten sind total erstaunt, dass der teuerste Bigster bei nur knapp über 30.000 Euro liegt. Weil sie mit wesentlich mehr gerechnet hatten, statten sie ihr Wunschauto jetzt mit nahezu allen verfügbaren Extras aus.

Derzeit bieten Dacia im Bigster als Topmotorisierung einen neuen Hybridantrieb, diesen aber ohne Allrad-Option an. Wer 4x4 möchte, muss einen kleinen Dreizylinder-Mildhybrid nehmen. 

Le Vot: Das ist korrekt. Wir werden allerdings schon Ende des Jahres eine neu entwickelte Allradtechnik vorstellen. Hier werden die Hinterräder über einen Elektromotor angetrieben. Das ist sehr viel effizienter als ein konventionelles System. 

Bleibt es in der Mittelklasse für Dacia beim Bigster? 

Le Vot: Wir planen, in den kommenden Jahren noch zwei weitere Modelle auf den Markt zu bringen. Welcher Art diese sein werden, das darf ich heute noch nicht verraten. Aber seien Sie sicher, die Dacia-DNA bleibt voll und ganz erhalten.

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KOMMENTARE


Alexander

01.04.2025 - 10:24 Uhr

Wie Renault es schaffen will so viele Dacia abzusetzen ist mir ein Rätsel. Nach dem Rundschlag von Renault gibt es bei uns im Landkreis keinen einzigen Händler mehr. Habe einen Duster, aber das wird wohl mein letzter sein.


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