Transformation: Zukunftsstrategie für die Conversion Rate

Sinkende Umsätze und Margen bei steigenden Kosten: Das Autohaus-Geschäft muss sich für die Zukunft neu aufstellen. Dafür ist eine frühzeitige Strategie- und Netzplanung unerlässlich. Branchenkenner Jürgen Papadopoulos unterstützt Händler dabei.
Der stationäre Autohandel muss sich Gedanken machen, welche Rolle und Form er im Automotive Business einnimmt. Künftig wird es noch wichtiger werden, Betriebe flexibel und zukunftsoffen zu planen und einzurichten und in eine Gesamtstrategie einzufügen. Wie bestehende Autohäuser und Autohaus-Gruppen sich an neue Anforderungen anpassen, umgestaltet und gegebenenfalls umgewidmet werden können, damit beschäftigt sich Jürgen Papadopoulos. Er setzt dabei einen nachhaltigen Fokus auf die Händlereigenmarke.
AH: Herr Papadopoulos, Sie kommen vom klassischen Autohausbau. Damit ist es aber heute nicht mehr getan?
J. Papadopoulos: Das stimmt, denn es geht heute mehr denn je um die Ausrichtung des Autohauses der Zukunft. Wir haben deshalb mittlerweile bei unseren Projekten einen großen Beratungsanteil. Hier liegt eine unserer Hauptkompetenzen: der Start mit der Strategieberatung - wie stellt man sich für das Autohaus der Zukunft auf? Einige Kunden haben auch bereits Ideen dazu, die wir gemeinsam weiterentwickeln. Bei anderen fangen wir ganz am Anfang mit der Status-quo-Analyse an. Am Ende ergibt sich daraus dann für die Umsetzung oft auch ein baulicher Aspekt, das können wir natürlich auch. Wichtig ist aber die übergeordnete Gesamtstrategie. Die Autohändler kennen ihr Geschäft und ihren Markt, das ist die Grundlage für die Beratung und die weiteren Planungen.
AH: Was hat sich zu früher geändert?
J. Papadopoulos: Der Autohandel steckt in einer tiefgreifenden Transformationsphase. Elektromobilität, Agenturgeschäft, Kostensteigerungen, Fachkräftemangel, gesamtwirtschaftliche Unsicherheiten und Kaufzurückhaltung - das alles führt zu einem Doppeleffekt aus einerseits sinkenden Umsätzen und Margen und andererseits steigenden Betriebskosten. Das hat massive Auswirkungen auf den Point of Sale im Autohaus, wo das operative Geschäft stattfindet - nicht nur im Verkauf, sondern auch in der Werkstatt. Denn auch hier gerät das Geschäft unter Druck, was angesichts des hohen Deckungsbeitrags in diesem Bereich für die Betriebe gefährlich ist. Hinzu kommt: Die Investitionsmöglichkeiten werden weniger, dafür werden die Bankverhandlungen immer schwieriger. Es gibt also viele Gründe, warum man sich Gedanken über die Autohandelszukunft machen muss ...
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