Die "Vehicle Identification Number" (VIN), umgangssprachlich auch als "Fahrgestellnummer" bekannt, verrät mehr über einen Pkw, als viele ahnen. Nicht nur die Motorisierung oder das Getriebe werden über die VIN identifiziert. Auch sämtliche ab Werk georderten Zusatzausstattungen eines Neuwagens sind über diese Nummer in den Datenbanken der Hersteller gespeichert. Davon profitieren jetzt alle Neu- und Gebrauchtwagenhändler, die über die Schwacke-Fahrzeugbewertung SchwackeNet ebenfalls Zugang zu diesen Daten erhalten. Neu hinzugekommen ist seit diesem Monat die VIN-Abfragemöglichkeit für Fahrzeuge von Renault und Dacia.
Vollautomatische und exakte Bewertung
Für die Händler ergibt sich durch die Schwacke-VIN-Abfrage eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis. In Sekundenschnelle sind alle relevanten Daten und Ausstattungen eines einzelnen Pkw verfügbar. Die genaue Identifizierung eines Gebrauchtwagens inklusive der werkseitig verbauten Sonderausstattung ermöglicht eine exakte Wertermittlung und in aller Regel auch einen potentiell höheren Verkaufserlös als bei einer "manuellen" Bewertung des jeweiligen Modelles.
Zudem wird die Auffindbarkeit des Gebrauchtwagens in den einschlägigen Verkaufsbörsen durch eine möglichst exakte und normierte Beschreibung spürbar erhöht, was wiederum die Standzeiten beim Händler senkt.
Für die Fahrzeughersteller ergeben sich ebenfalls Vorteile durch die Freigabe ihrer Datenbanken für den professionellen Gebrauchtwagenhandel. So beruht die zuverlässige und exakte Restwert-Berechnung von Schwacke unter anderem auf der umfassenden Marktbeobachtung im Gebrauchtfahrzeughandel. Werden Gebrauchtwagen wegen nicht angegebener Sonderausstattung unter Wert verkauft, schlägt sich das auch im Restwert der Modellreihe nieder. "Je mehr Fahrzeuge über VIN vollständig identifiziert und angeboten werden, desto höher der Restwert", so Christoph Ruhland, Direktor Marketing und PR bei Schwacke.
Abdeckung von 85 Prozent aktuellem Fahrzeugbestand
Mit den zwei zusätzlichen Marken Renault und Dacia deckt Schwacke als automobiler Datenlieferant jetzt über 85 Prozent des in Deutschland vorhandenen Fahrzeugbestands über VIN ab. "Wir rechnen damit, noch in diesem Jahr für mindestens zwei weitere Marken die VIN-Abfrage anbieten zu können", so Ruhland weiter.
Aktuell lassen sich für folgende 18 Marken Fahrgestellnummer-Abfragen durchführen: Alfa Romeo, Audi, BMW, Citroen, Dacia, Fiat, Ford, Lancia, Mercedes-Benz, MINI, Opel, Peugeot, Renault, Seat, Skoda, Smart, Toyota und Volkswagen. (wkp)
VIN-Abfrage: Schwacke implementiert Renault und Dacia

Schwacke erleichtert die Wertermittlung von Gebrauchtwagen und gewährleistet eine exakte Bewertung in Sekundenschnelle. Die schnelle Ausstattungsabfrage von Fahrzeugen per "VIN"-Nummer hat das Unternehmen mittlerweile für 18 Marken verfügbar, weitere Fabrikate sollen noch im laufenden Jahr folgen.